Klimaschutzpreis2018b

1 + 1 = 3 – in Hilchenbach geht diese Rechnung für den Klimaschutz auf!

"Mit dem Klimaschutzpreis würdigt der Energieversorger Innogy Leistungen, die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in einer Stadt beitragen. In Hilchenbach beträgt das Preisgeld insgesamt 1.000 Euro. Daneben erhalten die Preisträger eine Urkunde für ihren Einsatz für die Umwelt.

Bei der Verleihung für 2018 konnten sich zwei Institutionen über jeweils 500 Euro freuen, die schon mehrmals ausgezeichnet wurden. Die Carl-Kraemer-Realschule ist Rekordhalter. Diesmal ging ein Teil des Preisgeldes bereits zum neunten Mal an die engagierte Schule. Nach 2015 zum zweiten Mal ausgezeichnet wurde der Verein Klimabildungsstätte Südwestfalen e.V. Für die vom ihm betriebene Einrichtung, die KlimaWelten Hilchenbach, erhielt der Verein ebenfalls 500 Euro.

Innogy belohnte die Carl-Kraemer-Realschule für die Erstellung eines Films, um Kinder und Jugendliche sowie Eltern auf das Thema Klimaschutz aufmerksam zu machen. Der „Streifen“ berichtet über eine klimagerechte Ernährung und darüber, wie dadurch der CO2-Gehalt verringert werden kann. Der Film ist hier öffentlich zugänglich.

Die Klimabildungsstätte Südwestfalen e.V. erhielt ihre 500 Euro ebenfalls für seine Initiativen im Bereich der Klimaschutz-Bildung. Der Verein hat 2018 das KlimaLabor eröffnet und führt dort seitdem Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte durch. Für Schulklassen können zum Beispiel Experimente zum Thema Ozeanversauerung stattfinden und diskutiert werden oder es besteht die Möglichkeit, Mikroplastik aus Kosmetika herauszufiltern. Für Lehrkräfte werden Fortbildungen zu diesen Experimentierreihen angeboten.

Gerade das neueste Angebot der KlimaWelten Hilchenbach macht deutlich, dass die Zusammenarbeit mit den Schulen eine der wichtigsten Aufgaben der Bildungsstätte ist. Und die wird auch sehr gerne wahrgenommen, wie die Leiterin der Realschule, Renate Setzer, bei der Preisverleihung deutlich machte: „Unsere Schule und die KlimaWelten verfolgen den gleichen Ansatz. Wir fördern das Lernen, das Nachdenken sowie das Erfahren und Erleben, was man selbst für eine positive Klimaentwicklung tun kann. Der nun ausgezeichnete Film beschäftigt sich ganz im Sinne des Namensgebers unserer Schule, dem Tier- und Naturschützer Carl Kraemer, mit klimafreundlichen Wegen zur Nahrungsmittelbeschaffung, dem Vorrang saisonal verfügbarer Produkte beim Kauf sowie der Abfallvermeidung.“ Auch, dass die Zusammenarbeit von Realschule und den KlimaWelten keine Einbahnstraße ist, machte Renate Setzer deutlich: „Unseren Film stellen wir gerne der Klimabildungsstätte zur Verfügung, damit diese ihn im Rahmen ihrer Aufgaben verwenden kann.“

Peter Imhäuser als Vertreter von Innogy freute sich sehr über diese gelungene Zusammenarbeit der beiden Preisträger. Um den positiven Effekt darzustellen, drückte er dies in Zahlen, mathematisch nicht ganz korrekt, so aus: „In Hilchenbach ist beim Klimaschutz 1 und 1 gleich 3!“ Möglicherweise meinte Peter Imhäuser damit aber auch schon einen weiteren Baustein in der Kooperation. So ist bereits ein gemeinsames Projekt von Innogy und den KlimaWelten vorgesehen. „Wir engagieren uns vor Ort nicht nur mit dem Klimaschutz-Preis, sondern sind auch gerne bereit, mit Partnern spannende Ideen umzusetzen“, erklärte Peter Imhäuser.

Für den Verein Klimabildungsstätte Südwestfalen e.V. sieht Dr. Matthias Lagemann ebenfalls große Parallelen zur schulischen Bildung: „Die Ausstattung in unserem neuen KlimaLabor ist durchaus vergleichbar mit Unterrichtsräumen der Naturwissenschaften. Auch bei uns stehen Versuche im Mittelpunkt, damit die Veranstaltungsteilnehmer selbst Eindrücke gewinnen und Auswirkungen anschaulich einzuschätzen lernen.“ Als Vereinsvorsitzende ergänzte Ingrid Lagemann, dass die KlimaWelten neben der wichtigen Zusammenarbeit mit den Schulen mit ihrem Angebot die gesamte Bevölkerung ansprechen, denn „Bildung für nachhaltige Entwicklung geht alle an“. Wer Interesse hat, kann sich im Internet unter www.klimawelten.de umfassend informieren.

Stadtrat Udo Hoffmann blieb als Vertreter der Stadtverwaltung bei so vielen positiven Gesichtspunkten für den Klimaschutz in Hilchenbach nur Innogy und Peter Imhäuser für das finanzielle Engagement zu danken: „Wie Sie sehen, wird das Geld gebraucht und sinnvoll eingesetzt.“ Wie Recht Udo Hoffmann damit doch hat, zeigen nicht nur die beiden Beispiele bei der Preisverleihung für 2018. Dass für den Umwelt- und Klimaschutz von vielen in Hilchenbach seit vielen Jahren viel getan wird, belegt auch die Geschichte des Klimaschutzpreises. Insgesamt wurde dieser seit dem Jahr 2000 an 40 Preisträgerinnen und Preisträger verliehen. 17.000 Euro kamen so für den Klimaschutz engagierten Personen, Gruppen, Vereinen und Institutionen im Stadtgebiet zu Gute. Eine Erfolgsgeschichte, die fortgesetzt werden soll, wie Peter Imhäuser für Innogy abschließend deutlich machte.

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