First Lego League

Begeisterung und Nervosität, beides war den Schülerinnen und Schülern deutlich anzumerken, die auf vier Spielfeldern in der Aula der Carl-Kraemer-Realschule zeigen durften, was ihre selbst konstruierten und programmierten Lego-Roboter leisten können.

In Hilchenbach veranstaltete das Berufsbildungszentrum (bbz) der IHK Siegen einen der Regionalwettbewerbe der FIRST® LEGO® League (FLL). 15 Teams aus elf weiterführenden Schulen traten an, um sich als Sieger für das Halbfinale zu qualifizieren. Dazu gehörten auch zwei Mannschaften der ausrichtenden Carl-Kraemer-Realschule, die „Trashformers“ und „Adrenalin & Co“ (Foto).

Schon bei den Namen der Teams ist also Kreativität gefragt. Dies gilt noch mehr für die Präsentation in der Wettbewerbskategorie „Forschung“. Weitere Kategorien bei der FIRST® LEGO® League sind „Teamspiel“ und „Robot-Design“. Das Auftreten der Mannschaften wird dabei jeweils einzeln von unterschiedlich besetzten Jurys nach vorgegebenen Kriterien bewertet. Erstmals als Mitglieder dabei waren von der Stadt Hilchenbach Bürgermeister Holger Menzel und Baudezernent Michael Kleber. Beide sprach das Thema des diesjährigen Wettbewerbs „Trash Trek“ besonders an, denn dabei standen Aufgaben zur Abfall- und Entsorgungswirtschaft im Blickpunkt. Die Schülerinnen und Schüler durften Ideen entwickeln und präsentieren, wie weniger Abfall produziert werden kann, und Wege entwickeln, innovativ mit Abfall umzugehen.

Jury-Mitglieder, die zum wiederholten Mal aktiv waren, wie Cornelia und Volker Stein, zeigten sich beeindruckt von dem im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich gestiegenen Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler im diesjährigen Wettbewerb.

Weitere Jury-Mitglieder in den Kategorien „Teamspiel“ und „Forschung“ waren die Volksbank-Beschäftigten Larissa Göbel und Rahel Santos sowie André Jung und Sven Wengenroth. Die Bewertung beim „Robot-Design“ war demgegenüber Aufgabe von absoluten Experten. Hier wurden die Punkte von Jan Strackbein mit seinen Kollegen der Firma Areto Consulting vergeben, die die Carl-Kraemer-Realschule auch bereits bei der Vorbereitung des Wettbewerbs intensiv unterstützt hatte.

Neben der nichtöffentlichen Beurteilung in den zuvor genannten Kategorien fließt der Erfolg beim sogenannten „Robot-Game“ in die Gesamtbewertung mit ein. Dieser Teil ist nicht nur für die Schülerinnen und Schüler der Höhepunkt der FIRST® LEGO® League. Beim „Robot-Game“ lösen alle Teams mit ihren aus Sensoren, Motoren und den beliebten farbenfrohen LEGO-Steinen konstruierten, programmierten und somit eigenständig agierenden Robotern verschiedene Aufgaben auf einem Spielfeld. Dies geschieht in einer vorgegebenen kurzen Zeit und öffentlich. Dank der Präsentation auf einer großen Leinwand und einer fachkundigen Moderation konnte das Publikum den Wettbewerb sehr gut verfolgen. Zu den interessierten jungen und älteren Zuschauern gesellte sich neben Realschulleiterin Renate Setzer am Nachmittag auch der Stellvertretende Bürgermeister Klaus Stötzel.

Für alle Teams stand spürbar der Spaß an diesem Wettbewerb im Vordergrund. Dennoch löste die Siegerehrung bei den Gewinnern nochmals besondere Freude aus. Die Erstplazierten der First Lego League im Überblick:

  • Forschung: 1. Attraktivundpreiswert, 2. BosRobot, 3. Jawas und P.P.R.
  • Teamspiel: 1. Trashformers, 2. BMG-Robots, 3. Jawas
  • Robot-Design: 1. Jawas, 2. Attraktivundpreiswert und P.P.R., 3. tASG force powered by Novelis
  • Robot-Game: 1. Attraktivundpreiswert, 2. Jawas, 3. P.P.R. Sonderpreis der Jury: Flower Power Roberta

In der Gesamtwertung setzte sich letztlich das Team „Attraktivundpreiswert“ des Walburgisgymnasiums aus Menden durch und qualifizierte sich damit für das Halbfinale.

Während das Team „Adrenalin & Co“ Platz 8 belegte, verpassten die „Trashformers” der Carl-Kraemer-Realschule den 3. Platz nur ganz knapp. Die Mannschaft (Foto unten) konnte sich aber mit dem Sieg im Teamspiel trösten, bei dem sie mit ihrem sehr guten Teamwork überzeugte.

FIRST® LEGO® League (FLL) ist ein Förderprogramm, das Kinder und Jugendliche in einer sportlichen Atmosphäre an Wissenschaft und Technologie heranführen möchte, um ihnen den Zugang zu naturwissenschaftlichen Fächern zu erleichtern und sie frühzeitig für einen Ingenieur- oder IT-Beruf zu motivieren. Ziel ist es Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technologie zu begeistern, den Teilnehmenden den Gedanken des Teamgeists zu vermitteln sowie die Kinder und Jugendliche anzuspornen, komplexe Aufgaben mit kreativen Lösungen zu bewältigen. Der Wettbewerb kombiniert den Spaß an Technik und Wissenschaft mit der spannenden Atmosphäre eines Sportevents.

Wie sich alle Beteiligten überzeugen konnten, erreichte auch der Regionalwettbewerb in der Aula der Carl-Kraemer Realschule dieses Ziel auf beeindruckende und begeisternde Art und Weise, so dass die Stellvertretende Realschulleiterin Ute Strackbein als Mitorganisatorin zu Recht ein sehr positives Fazit ziehen konnte: „Die FIRST® LEGO® League zeigt, dass Spaß am Lernen die beste Motivation für die Schülerinnen und Schüler ist, sich über Wochen und Monate außergewöhnlich einzusetzen. Gleichzeitig ist der Wettbewerb sehr praxisbezogen, so dass er eine ideale Berufsvorbereitung bietet.

Gerne unterstützen daher auch Unternehmen als Sponsoren diese Veranstaltung. In Hilchenbach spendeten die Firmen Löcher, Lummer & Rudel, COOS, Hennecke und Global Finanz das Event.

Insgesamt über 100 Teilnehmende, Schülerinnen und Schüler mit ihren Coaches, allein an dem Regionalwettbewerb in Hilchenbach belegen den Stellenwert, den die seit 1998 weltweit ausgetragene FIRST® LEGO® League mittlerweile erreicht hat. Eine Fortsetzung dieses Angebots in der Carl-Kraemer-Realschule erscheint daher vorprogrammiert. 

sz logo Pressebericht der Siegener Zeitung am 18.01.2016

fll promo2016 mittelDie „First Lego League“ ist ein Roboter-Wettbewerb mit Spass-Charakter, bei dem Kinder und Jugendliche mit Hilfe eines Roboters eine knifflige "Mission" zu erfüllen haben. Die Kinder und Jugendlichen forschen innerhalb eines Teams zu einem vorgegebenen Thema, planen, programmieren und testen einen vollautomatischen Roboter. Das FLL Team besteht aus 3 bis 10 Mitgliedern, die gemeinsam am Roboter und Forschungsprojekt arbeiten. Die Mitglieder müssen zwischen 10-16 Jahren sein. Jedes Jahr nehmen zwei Teams der CKR mit Schülerinnen und Schülern aus den Klassen 9 und 10 an der FLL (First Lego League) teil.

 

Die vier Kategorie:

   -  Robot-Game

   -  Robot-Design

    - Forschungsauftrag

    - Teamspiel

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